Sie sitzt da, mit einer Klinge in der Hand,
Mit Tränen in den Augen, der Blick zur Wand.
Zitternd setzt sie die Klinge an, sie ritzt wieder,
Der Schmerz, er zieht durch ihre Glieder.
Für diesen Augenblick, nur einzelne Sekunden,
Denkt sie nicht an ihn, die Trauer ist überwunden.
Doch dann, fließen die Tränen wieder über ihre Haut,
Dann hört sie seine Worte wieder, und weint Laut.
Mit der Hoffnung, das dieser Augenblick länger ist,
Setzt sie die Klinge erneut an, mit mehr Druck, und ritzt.
Ihre Hände werden zu Fäuste, und ihr Kopf ist frei,
Zwei, drei Sekunden, dann sagt er es wieder, es ist vorbei.
Ein letztes mal setzt sie die Klinge an, weit unten am Arm,
Dann fährt sie los, weit hoch, und es wird ihr sehr warm
Die Gedanken an ihn sind weg, sie kann es kaum glauben,
Dann fällt sie zu Boden, und schließt ihre Augen.
